Kunst-Gesamtprojekt Martin Rehrl und Daniel Ronacher<br>«Unitatis» und «Salzburg. Eine&nbsp;Kunstgeschichte»

Kunst-Gesamtprojekt Martin Rehrl und Daniel Ronacher
«Unitatis» und «Salzburg. Eine Kunstgeschichte»

Gesamtprojekt ermöglicht durch die Biogena Group

Kunsthilfe Förderung Junge Kunst, 2021

Martin Rehrl, Metallart-Künstler

Denkmal «Unitatis»
von Martin Rehrl,
Metallart-Künstler

Jede Krise stellt die Menschen vor große Herausforderungen. Dann gilt es Stärke zu zeigen, um sich gegenseitig Kraft und Hoffnung zu geben. Instinktiv versuchen die Menschen sich gegenseitig zu helfen. Ob bei weltweiten Krisen oder bei Einzelschicksalen. Was zählt, ist nicht alleine gelassen zu werden. Zusammen können wir jede Krise besser bewältigen, der Zusammenhalt macht uns stärker. Er hat ein Denkmal geschaffen, für eine Zeit, wie wir alle sie noch nicht kannten. Ein Zeichen der Zuversicht, ein Monument des Zusammenhalts. “UNITATIS”,  eine Geschichte über Künstler sein in Salzburg. Und genau dieses Gefühl wollte der Metallart Künstler Martin Rehrl für die Ewigkeit festhalten. Es entstand ein 9 Meter hohes Denkmal aus 7 Tonnen Edelstahlstäben, die mit einer Bronze-Legierung verschweißt wurden. Die Skulptur stellt zwei einander umgreifende Hände dar. Große, starke Hände, denen man vertrauen kann.

«Die Kraft eines Kunstwerks zeigt sich in seiner Deutlichkeit.»

Martin Rehrl

Metallart-Künstler

Enthüllung Denkmal «Unitatis»
7. Juni 2021, ORF Landesstudio Salzburg

Es sind diese kleinen Momente, bei denen man spürt, es passiert etwas ganz Großes. So, oder ein ähnliches Gefühl hatte man am 7. Juli 2021 vor dem ORF Landesstudio Salzburg. Der Metallart-Künstler Martin Rehrl enthüllte das 9 Meter hohe Denkmal „Unitatis“ vor Landesdirektor Christoph Takacs, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrat Stefan Schnöll, Julia Ganglbauer, Biogena-Geschäftsführerin und Silke Freimüller, Biogena Marketing-Leitung und Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Medien.

Facts zum Denkmal «Unitatis»
Höhe: 9m
Gewicht: 7 Tonnen
Produktionszeitraum: Juni 2020 - Jänner 2021
Arbeitsstunden: 1500 (umgerechnet, ein Jahr 40h Anstellung)
Rohmaterial: Edelstahlstäbe

Daniel H. Ronacher, SolidShot Film Productions

Dokumentarfilm
«Salzburg. Eine Kunstgeschichte»

Ein Dokumentarfilm von Daniel H. Ronacher, SolidShot Film Productions
Eine Stadt im Mittelpunkt der Kunst.

Das Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen. So viel ist mal sicher. Was wir genau daraus lernen werden und wie sich unsere Gesellschaft verändern wird, das ist schon viel ungewisser. Für eine Stadt wie Salzburg, die sich ganz der Kunst verschrieben hat, wird die Zukunft wohl eine andere sein. Das Team hinter dem Projekt “Salzburg. Eine Kunstgeschichte.” hat sich vorgenommen einen Dokumentarfilm zu produzieren, bei dem Menschen gezeigt werden, deren Kunst und das künstlerische Schaffen im Mittelpunkt ihres Lebens steht. Wir stellten die Frage: “Brauchen wir gerade jetzt die Kunst, um die Krise zu meistern und wird die Krise Einfluss auf die Kunst nehmen?”. 

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen Interviews mit KünstlerInnen und KunstfördererInnen, wie Frau Helga Rabl-Stadler, Rolando Villazón, Thaddäus Ropac. Parallel dazu werden Geschichten von Menschen erzählt, bei denen die Kunst eine bedeutende Rolle in Krisenzeiten gespielt hat. Auch die Stadt Salzburg kommt vor, manchmal leer und abgesagt und manchmal fast so wie vor der Krise. Diese Stadt gibt nicht auf. Sie zeigt sich von einer ungewöhnlichen Seite. Woche für Woche, Monat für Monat. Wir alle kennen das Ende dieser Geschichte noch nicht. Aber den Anfängen ist man, aus dem Blickwinkel der Kunst und den Menschen dahinter, nachgegangen. Der Film mahnt nicht, erklärt nicht. Wie auch. Wir waren bei Menschen, die Ihre Bühne vorerst mal verloren haben und bei KünstlerInnen die sich ganz neue Bühnen geschaffen haben. Keine Zeit ist so wie diese. Wie die Kunst selbst entsteht täglich etwas Neues, Kraftgebendes und Anhaltendes. Kunst, das sind Menschen die für andere Menschen da sind. Und das zeigt dieser Dokumentarfilm von Daniel H. Ronacher.

«Ich möchte Geschichten erzählen, die beim Betrachter Emotionen auslösen, die ihn vielleicht für immer begleiten werden.»

Daniel H. Ronacher

SolidShot Film Productions

Premiere Dokumentarfilm
„Salzburg. Eine Kunstgeschichte“
15. Juli 2021, Mozartkino Salzburg

Der rote Teppich vor dem Mozartkino in Salzburg am 15. Juli 2021 war gelegt, als die zahlreichen Gäste die Premiere des Doku­mentar­films „Salzburg. Eine Kunstgeschichte“ von Daniel H. Ronacher und seinem SolidShot Filmproduction Team mit großer Begeisterung sahen.

Über Daniel H. Ronacher
Daniel H. Ronacher, 23 ist der Regisseur des Films und Gründer von Solidshot Film Productions. Dass Filmemachen seine Leidenschaft ist, ist längst bekannt. Aber Daniel hat eine Gabe, Emotionen durch die Linse so zu zeigen, dass man sie beim Betrachten spürt. Seine Filme haben eine Botschaft und erzählen Geschichten. Bei diesem Projekt hat er eine feine Linie gezogen, zwischen dem Betrachter, dem Zuhörer und dem Künstler der in ihm selbst steckt. Dieser junge Mann ist auch Stellvertreter einer Generation, die gelernt hat, was es bedeutet füreinander da zu sein. Jeder auf seine Weise.

Facts zum Dokumentarfilm
Filmlänge: 1,5h
Produktionszeitraum: März 2020 - Juni 2021 
Genre: Spielfilm Dokumentation 
Auflösung: 4-8k 
Projektbeteiligte: 52 Personen     
Rohmaterial: 150h
Rohdatenmenge: ca 20TB / umgerechnet wären das ca. 4.255 DVDs, gestapelt wären das 5,10 m
Verbreitung: TV / Streaming

Albert Schmidbauer, CEO und Eigentümer Biogena Group

Die Unterstützer des Projekts

Albert Schmidbauer, CEO und Eigentümer Biogena Group
Der Kunst Platz und Raum geben, KünsterInnen zu Wort kommen lassen, sie hören – darum geht es für mich bei diesem Projekt. Persönlich – als Künstler und Mensch – macht es mich traurig, wie schnell die Kunst an den Tellerrand und beinahe in die Versenkung verschwunden ist. Viele mussten ihre Tätigkeit einschränken, wurden in ihrem Schaffen beschnitten.

Das Filmprojekt sowie die Statue sind das Tor der Kunst zurück in die Gesellschaft. Im Film werden viele Kunstschaffende verschiedener Disziplinen vor den Vorhang geholt und man gibt dem Thema die Bühne, die es verdient hat – der Zusammenhang zwischen Kunst, Kultur und Freiheit ist für mich ein entscheidender. Frei zu sein, die Kunst so ausüben zu können, wie man will, das ist doch die Essenz des Ganzen. Für mich geht die freie Kunst auch unmissverständlich einher mit Gesundheit, vor allem geistige Gesundheit, aber auch körperlichem Wohl­befinden. Wenn man die Kunst ausleben kann, Dinge, die in einem schlummern, mit der Welt teilen kann, ist man in seinem Streben nach Wohlbefinden schon ein Stückchen weiter.

Dieses Projekt mit der Unitatis-Statue und dem großartigen Film dazu ist für mich ein ganz wichtiger Schritt zu einer neuen Realität – ich bin dankbar, dieses Projekt begleiten und ermöglichen zu dürfen und können. Es ist wunderbar, den Zusammenhalt zu spüren, den die Kunst­schaffenden Salzburgs miteinander verbindet. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, sich gegenseitig zu stärken, hochzuheben und zu unterstützen.

Wir tendieren in unserer modernen Gesellschaft viel zu oft dazu, uns klein zu machen oder andere klein zu halten – damit muss Schluss sein! Stärke, Mut und ganz viel Liebe – diese Werte gehören in der Gesellschaft verankert. Sie sind der einzige Weg aus der Krise!

«Das Projekt ist großartig und spricht mich in der Vielfältigkeit und im Gesamtkontext sehr an. Nur wir ALLE zusammen können diese Krise bewältigen und eventuell gestärkt daraus hervorgehen.»

Albert Schmidbauer

CEO und Eigentümer Biogena Group

Eva Weissenbacher, Vorsitzende Kunsthilfe Salzburg
Credo Kunsthilfe Salzburg

Die Erfolgsgeschichte von Unitatis und Salzburg. Eine Kunstgeschichte

Es war im Frühjahr 2020, als die Kunsthilfe Salzburg junge Künstler ermutigte, den Menschen in der Krisenzeit ein positives Zeichen der Kunst zu geben. Damit begann auch die einzigartige Erschaffungszeit des Denkmals „Unitatis“ von Martin Rehrl und des Dokumentarfilms „Salzburg. Eine Kunstgeschichte“ von Daniel Ronacher, SolidShot Film Productions mit der Fertigstellung 2021.

Das Herausragende an diesem Gesamtprojekt war, dass nicht nur die Botschaft der Solidarität damit verbreitet werden sollte, sondern dass sich auch mit allen Beteiligten gelebte Solidarität entwickelte. Als Kunsthilfe Salzburg war es mir das Wichtigste, als Inititator, mit Projekt­begleitung, Unterstützung, Förderung, Vernetzung, Bewerbung, sowie als Chancengeber und Mutmacher den Künstlern zur Seite zu stehen. Es ist unendlich wichtig, an die Talente junger Künstler zu glauben, besonders in Zeiten wie diesen. In jeder Branche ist es essentiell, sich um die Nachwuchsgeneration zu kümmern, genau wie es auch in der Kunst essentiell sein sollte.

Der wesentlichste Partner für das Kunstprojekt war Albert Schmidbauer, CEO und Eigentümer Biogena Group, der die Gesamtkosten von ca. 100.000 € übernahm, da für ihn dieses Projekt mit der Unitatis-Statue und dem großartigen Film ein ganz wichtiger Schritt zu einer neuen Realität sind. Für ihn geht die freie Kunst auch unmissverständlich einher mit geistiger Gesundheit, aber auch körperlichem Wohlbefinden.

Christoph Takacs (Direktor ORF Landesstudio Salzburg a.d.) ermöglichte als nächster wichtiger Partner die Aufstellung des Denkmals Unitatis im Jahr 2021 beim ORF Landesstudio Salzburg und zeigte höchste Wertschätzung für den Mut und das Engagement der Künstler.

Was die Zukunft bringt, wissen wir noch nicht. Aber wenn mit solchem Engagement, Talent, Kreativität und solcher Solidarität miteinander an einem sinnvollen Ziel gearbeitet wird, kann kein Rückschlag aufhalten, sondern im Gegenteil zu noch ungeahnten Höhen führen.

«Kunst ist Leben. Kunst und Leben sind untrennbar miteinander verbunden. Es ist von unendlicher Bedeutung, dass uns dies bewußter wird, besonders in Krisenzeiten, um mit gemeinsamer Kraft die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.»

Eva Weissenbacher

Vorsitzende Kunsthilfe Salzburg

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